Martinsweg in Aschaffenburg-Obernau begeisterte Jung und Alt

 

Aschaffenburg-Obernau, 15.11.2021. In diesem Jahr gestaltete das Kath. Kinderhaus St. Peter Paul erneut den Martinsweg in Aschaffenburg-Obernau. Von der Wendelinuskappelle führte der Pfad entlang dem Kappellenweg direkt zur Waldkapelle Maria Frieden. Startschuss war der 8. November.

 

Bis einschließlich 14. November konnten die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern den Martinsweg mit ihren selbstgebastelten Laternen in ihrem eigenen Tempo laufen. Der Weg führte durch den Wald dabei an verschiedene Stationen mit Plakaten vorbei. Zu sehen war die Geschichte vom Heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Begleitet wurde das ganze durch Erzählungen und von den Kindern eingesungenen Liedern, die via QR-Code auf den Plakaten von den Passanten gescannt werden konnten. Eine Kombination aus analoger und digitaler Welt mit einem musikalischen Abschluss direkt an der Maria Frieden Waldkapelle.

 

Am Ziel angekommen, warteten jeden Abend Mitarbeiter aus dem Kinderhaus auf Besucher, die sich an den mit Gitarren eingerahmten musikalischen Höhepunkt erfreuen duften. Die bunten Laternen, die Lichter entlang des Weges und die für die Jahreszeit passende Atmosphäre sorgten so für besinnliche Stunden im Kreis der Liebsten und ersetzten auf sehr wundervolle Weise den traditionellen Laternenumzug, der aufgrund der aktuellen Lage nicht realisierbar ist. Dafür bietet das alternative Angebote Entschleunigung, Besinnlichkeit und konzentriert auf das Wesentliche: das Wirken des Heiligen Martins, den wir auch heute noch als Vorbild sehen sollten, gerade in diesen turbulenten Zeiten.

 

Als Dankeschön gab es von den Besuchern für das Gestalten Geldspenden, die den notleidenden Kindern und Familien im Libanon zugutekommen.  Es handelt sich dabei um eine Herzensangelegenheit von Peter Spielmann, aktiver Obernauer in der Pfarrgemeinde, der Sorge trägt, dass die Zuwendungen auch direkt in das Projekt fließen können. 

 

Parallel zu dem Martinsweg in Obernau ehrten die Kinder jeweils in ihren Gruppen auch das Schaffen vom Bischof. Dafür gestalte jede Kinderhausgruppe ihre eigenen Aktivitäten mit zum Teil sehr traditionellen anmutigen Aufbauten. 

„Ich geh mit meiner Laterne …“

Laternen-Workshop im Kinderhaus bringt Kinderaugen zum Leuchten.

 

Aschaffenburg-Obernau, 30. September 2021. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, der Herbst hält langsam Einzug. Eine Jahreszeit, die mit bunten Blättern, Eimern voll Kastanien und Eicheln zum Basteln einlädt. Aber auch die Zeit, in denen die Vorbereitungen für St. Martin so langsam Fahrt aufnehmen und die Laternen gebastelt werden.

 

Für die Kindern im Kinderhaus stehen verschiedene Motive und Techniken dafür zur Verfügung. Gruppenübergreifend kann zwischen der Sternenlaterne zum Austanzen und Aufkleben oder der Farbtropflaterne gewählt werden. Wer sich lieber im Flechten üben möchte, entscheidet sich für die gleichnamige Flechtlaterne oder zaubert ein kunstvolles Licht mithilfe der Wachstropftechnik. Auch der Hort ist mit von der Partie und hat seine ganz eigene Idee entwickelt. Die Schüler gestalten eine Geschichtenlaterne.

 

Alles in allem werden die nächsten Wochen sehr kreativ, bunt und vielfältig, damit die Kinder ihr ganz persönliches Lichtlein bis zur St.-Martinswoche abgeschlossen haben. Nebenbei können auch schon mal die üblichen Lieder für den kleinen Laternenumzug in der Gruppe als krönender Abschluss daheim geprobt werden. Das ein oder andere Elternteil mag sich vielleicht noch an die eigene Kindheit zurückerinnern und kann beim Singen kräftig unterstützen.