Auf zu Neuem: Der Sumpfstampfer schickt die angehenden ABC-Schützen in ihr nächstes Abenteuer

 

Aschaffenburg-Obernau, 16. Juli 2021. Es ist Zeit, so langsam Abschied zu nehmen. Für 48 Vorschüler des Kath. Kinderhauses beginnt nach den Sommerferien ein neuer Lebensabschnitt. Dann dürfen sie die Schulbank drücken, neue Freunde kennenlernen, Rechnen, Schreiben und viele neue Dinge erfahren, auf die sie das Kindergarten-Team natürlich bestmöglich vorbereitet hat. Doch bevor die baldigen Schulkinder die Tür des Kinderhauses hinter sich zu machen, und ein letztes Mal Tschüss sagen, findet in den letzten Tagen vor den Ferien noch Programm statt.

 

 So stattet der Sumpfstapfer den Kindern am Freitag erst einmal seinen Besuch ab. Im Rahmen eines Mitmach-Gottesdienstes singen, lachen die Kinder gemeinsam mit den Pädagogen und lauschen vor allem der Geschichte des Sumpfstapfers. Ein uriger Grünling, der Tag ein Tag aus nichts anderes macht, als durch den Sumpf zu stapfen bis er eines Tages durch die Begegnung mit dem Frosch dazu ermuntert wird, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Nunmehr sieht der Sumpfstampfer seine Umgebung mit anderen Augen und fühlt sich sogar ermuntert, seinen Sumpf zu verlassen. Dafür schaut er über den Rand seiner Heimat – dem Sumpf – hinaus und bringt den Mut auf, in eine neue Welt hineinzugehen. Genau so, wie es auch die Vorschüler des Kinderhauses demnächst machen werden. Auch sie sind jetzt bereit, den nächsten Schritt zu gehen und mutig genug, sich der neuen Herausforderung zu stellen.

 

Damit sie aber niemals den Mut verlieren und ihren weiteren Lebensweg gestärkt gehen können, haben alle 48 von ihnen als kleine Erinnerung ihren ganz persönlichen Sumpfstapfer erhalten. Er soll ihnen eine Stütze sein und einen positiven Rückblick auf die Zeit im Kindergarten immer und überall ermöglichen.

 

Naturtage im Kinderhaus

 

Aschaffenburg-Obernau. Anfang Juli finden die gruppenübergreifenden Naturtage im Kinderhaus statt. Dann geht es für die angehenden ABC-Schützen und Mittelkinder ins Grüne. Begleitet von dem pädagogischen Naturteam Pia Denes und Sabine Trenkmann, das sich dieses Jahr der Projektumsetzung angenommen hat, fahren die Kinder an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen in wechselnden Gruppen mit dem Bus in den nahegelegenen Bollenwald. Mit dem Altenbach zwischen Obernau und Sulzbach bietet die Natur vor der Haustür dafür hervorragende Bedingungen.

 

Natürlich darf auch Schnecke Susi nicht fehlen. Die bekannte Handpuppe ist bei solchen Exkursionen immer mit von der Partie und begrüßt die Kinder direkt vor Ort. Zum Einstimmen auf den jeweiligen grünen Vormittag singt Schnecke Susi gemeinsam mit den Kindern ein Lied und entlässt im Anschluss jedes einzelne von ihnen, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Entsprechende Utensilien von Eimer, Schaufel über Becherlupe ermöglichen es den Beteiligten einen genaueren Blick auf die Umwelt zu nehmen. Es gibt viel zu entdecken: Raupen, Würmer, Schnecken, Spinnen, unterschiedlichste Pflanzen und auch im Wasser tummelt sich so allerhand. Da bleibt kaum Zeit für das Frühstück, das als Pause die Kinder noch einmal zusammenbringt, bevor es dann ans Freispiel geht.

 

Gegen Mittag treten die jeweiligen Naturgruppen mit dem Bus die Heimreise in das Kinderhaus an, um vor Ort von ihrem Ausflug zu berichten. Sicherlich dürfen sich die Eltern am Nachmittag auf eine ausführliche Berichterstattung freuen.