Informationen zur Corona-Pandemie

 

Aktuelle, für das Kinderhaus relevante Informationen zu Corona erhalten Sie per E-Mail aus dem Kinderhaus. Nachfolgend haben wir wiederkehrende Fragen und Antworten zusammengetragen. Hier finden Sie auch Links zu den entsprechenden Seiten des zuständigen Ministeriums.

 

Wie ist die Eingewöhnung während der Pandemie geregelt? Darf ein Elternteil anwesend sein?

Die Eingewöhnungszeit darf weiterhin mit einem Elternteil unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Zutrittsregeln stattfinden.

 

Die Krippen- und Kindergartenkinder (ab dem vollendeten ersten Lebensjahr) müssen drei Mal pro Woche Zuhause getestet werden. Woher bekomme ich die Tests? Muss ich Zuhause testen oder kann ich auch die Tests in einem Testzentrum durchführen lassen? Wie lange gelten die Tests? Wie weise ich die Testung nach?

Kinder dürfen das Kinderhaus nur betreten, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen. Die entsprechenden Testungen sollen dafür Montag, Mittwoch und Freitag vorgenommen werden. Eine Testung der Kinder ist auch am Vorabend möglich (z. B. Sonntagabend, Dienstagabend oder Donnerstagabend), wobei eine zeitnahe Testung die Sicherheit erhöht. Grundsätzlich darf diese Testung nicht älter als 24 h sein.

Ist ein Kind an den genannten Tagen nicht im Kinderhaus, ist der Test am Tag des nächsten Besuchs nachzuholen, wenn dies nicht ohnehin ein Testtag ist, ergo ein Montag, Mittwoch oder Freitag.

Für die Testungen Zuhause werden Berechtigungsscheine vom Kinderhaus ausgegeben. Mit diesen können kostenlose Selbsttests für Kinder (10 Stück) in einer zugelassenen Apotheke abgeholt werden. In der vierten Woche erhalten die Eltern von dem pädagogischen Personal neue Berechtigungsscheine gegen Unterschrift, so denn sie den vorherigen auch abgegeben haben.

Für 2022 gelten nur Berechtigungsscheine mit der Aufschrift "Einlösbar zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. März 2022". Werden diese Berechtigungsscheine bei der Apotheke nicht eingelöst und abgestempelt wieder im Kinderhaus in den vorgesehenen Boxen abgegeben, so ist die Ausgabe eines neuen Berechtigungsscheins nicht möglich und somit eine Testung dann Zuhause auch nicht mehr glaubhaft nachweisbar. 

Alternativ können an den drei Tagen auch Testnachweise von offizieller Seite vorgelegt werden, d.h. PoC Antigenschnelltest nicht älter als 24 h oder PCR-Test nicht älter als 48 h. 

Wird ein Testnachweis an den drei Tagen im Kinderhaus nicht vorgelegt, so darf das betreffende Kind nicht betreut werden. Es ist nicht gestattet, das Kind vor Ort zu lassen und den Testnachweis per E-Mail nachzureichen. Beim Bringen ist dieser direkt vorzulegen. Eltern können auch ein Foto von dem Protokoll machen und dieses beim Bringen auf dem Handy zeigen. 

 

Die Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen gelten dabei unverändert fort. 

 

Mein Kind ist zwei Mal geimpft, muss es sich weiterhin testen? 

Ja, auch geimpfte Kinder müssen sich drei Mal pro Woche zu Hause testen bzw. testen lassen. Hier gilt die gleiche Regelung wie für Mitarbeiter und Schulkinder. Impfnachweise sind entsprechend vorzulegen.

 

Welche Schutzmaßnahmen gelten im Kinderhaus? Was muss ich beachten?

Ab einem Inzidenzwert von 150 und mehr, der an sieben aufeinanderfolgenden Tagen vorliegt, wechselt das Kinderhaus vom Regelbetrieb in den eingeschränkten Regelbetrieb, d.h. es werden keine gruppenübergreifenden Aktivitäten angeboten. Entsprechende Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben. 

Außerdem gilt die 3G-Regelung beim Bringen und Abholen der Kinder sowie bei Elterngesprächen. Abweichende Regelungen werden per E-Mail und Aushang immer angekündigt. 

 

Welche Regelungen gelten bei positiven Corona-Fällen im Kinderhaus?

Wird ein Kind im Selbsttest durch die Eltern zu Hause positiv getestet, darf es das Kinderhaus nicht besuchen; alle Kontakte müssen sofort so weit wie möglich reduziert werden. Gleiches gilt für Beschäftigte der Einrichtung. Ein positiver Selbsttest muss durch einen PCR-Test überprüft werden.

Für Kinder und Beschäftige, die im PCR-Test oder in einem zertifiziertem Antigen-Schnelltest durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person ein positives Ergebnis erhalten, gilt eine Absonderungspflicht. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

Die Erziehungsberechtigten müssen das Kinderhaus unverzüglich über ein positives Testergebnis des Kindes informieren. Dies gilt für positive Selbsttests ebenso wie für positive Testergebnisse bei zertifizierten Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests.

Die Geschäftsleitung informiert daraufhin alle Eltern der übrigen Kinder aus der Gruppe über den Infektionsfall. Die Daten des betroffenen Kindes werden dabei nicht weitergegeben. Entscheidend ist, wann der Einrichtung der positive Fall bekannt wurde. Ab dem darauffolgenden Tag müssen alle Kinder für fünf Kita-Tage (Wochenende und Feiertage zählen nicht mit) täglich einen Testnachweis erbringen. Zusätzlich zum dreimal wöchentlichen Nachweis montags, mittwochs und freitags ist somit auch dienstags und donnerstags ein Testnachweis zu erbringen. Kommt es zu einem erneuten Infektionsfall in der Gruppe, so beginnen die fünf Tage erneut an dem auf die Kenntnis der Positivtestung folgenden Tag.

Hat das nun positiv getestete Kind die Einrichtung in den fünf Betreuungstagen vor Bekanntwerden des positiven Tests nicht mehr besucht, so entfällt die intensivierte Testpflicht.

 Die intensivierte Teststrecke gilt für alle Kinder der Gruppe. An den fünf Tagen müssen auch Kinder, die als geimpft oder genesen gelten, einen Testnachweis erbringen.

 Für die Fünf-Tage-Testungen stellt der Freistaat zusätzliche Berechtigungsscheine zur Verfügung. Diese berechtigen zum Abholen von zwei Selbsttest-Kits in einer Apotheke. Kommt es öfters zu einer Fünf-Tage-Testung, können weitere, gesonderte Berechtigungsscheine für diese zwei zusätzlichen Tage ausgestellt werden. Diese gesonderten Bescheinigungen müssen nicht zurückgegeben werden. 

Eine Kontaktverfolgung bei Einzelfällen folgt nicht mehr.

 

Wann kommt es zu einer Gruppenschließung?

 Eine Gruppenschließung folgt, wenn eine Betreuungsperson positiv auf Corona getestet wurde oder es zu einer Häufung von Infektionsfällen kommt. 

Von einer Häufung von Infektionsfällen ist auszugehen, wenn mehr als 20 Prozent der Kinder, die in der Gruppe regelmäßig betreut werden, aufgrund einer positiven Testung (auch Schnelltest) auf Sars-CoV-2 die Einrichtung an einem Tag gleichzeitig nicht besuchen. Mitarbeiter, die aufgrund von einer Covid-Erkrankung ausfallen, zählen nicht zu den 20 Prozent. Hier gilt die bisherige Regelung, wenn eine Betreuungsperson infiziert ist, muss die Gruppe in die Absonderung.

Im Falle einer Häufung von Infektionsfällen soll der Träger bzw. Trägerbeauftragte (im Fall vom Kinderhaus die Geschäftsleitung) die betroffene Gruppe für die nächsten fünf Wochentage (Wochenende und Feiertage zählen mit) schließen. Dabei ist es unerheblich, ob unter den 20 Prozent der abwesenden Kinder am Folgetag Rückkehrer aus der Isolation gibt.

Die Gruppenschließung gilt erst ab dem nächsten Tag. So soll es vermieden werden, dass Kinder kurzfristig abgeholt werden müssen. Sie gilt von da an für fünf Wochentage. Beginnt die Gruppenschließung bspw. am Freitag, so ist der letzte Tag der Schließung der Dienstag. Eventuelle Quarantäneanordnungen gelten selbstverständlich ab dem Tag der Anordnung.

Nach Rückkehr aus der Gruppenschließung müssen alle Kinder, auch geimpfte und genese, einen Testnachweis erbringen, auch wenn an diesem Tag kein „Testtag“ ist. Dies geschieht mittels negativem Antigen-Schnelltest, durchgeführt durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person (z.B. in den Apotheken oder Testzentren), oder mittels negativem PCR-Test. Ein Selbsttest ist nicht zulässig.

Voraussetzung ist ferner, dass während der Quarantäne keine COVID-19-typischen Symptome aufgetreten sind. Die Beendigung der Quarantäne wird wirksam mit der Übermittlung des negativen Testergebnisses durch die Erziehungsberechtigten an das zuständige Gesundheitsamt. Eine etwaige „Freitestung“ liegt in der Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten.

Eltern, die Ihre Kinder aufgrund einer Gruppenschließung Zuhause betreuen müssen, erhalten auf schriftliche Anfrage per E-Mail bei der Geschäftsleitung eine Bescheinigung, um eine Lohnausfallentschädigung bei ihrer Krankenkasse beantragen zu können. 

 

Dürfen genesene oder geimpfte Kinder, die einen oder mehrere Familienmitglieder im Haushalt haben, die ganz neu an Corona erkrankt sind, in das Kinderhaus?

Wenn genesene oder geimpfte Kinder einen oder mehrere Familienmitglieder im Haushalt haben, die ganz neu an Corona erkrankt sind, dürfen diese erst dann das Kinderhaus wieder besuchen, wenn 5 Tage nach dem bestätigten, positiven Test vergangen sind. An dem 5. Tag dürfen sich die Kinder dann offiziell mit einem PCR-Test oder PoC-Antigen-Test von offizieller Seite (Testzentrum, Apotheke, etc.) freitesten. Ist der Test dann negativ ist der Besuch der Gemeinschaftseinrichtung wieder gestattet. Auch für die Isolationszeit gilt die intensivierte Teststrecke.

 

Darf mein Kind in die Gemeinschaftseinrichtung, wenn die Gruppe geschlossen ist, aber mein Kind nachweislich keinen Kontakt zu bestätigten Fällen hatte (z. B. aufgrund von Abwesenheit durch Urlaub) und es nachweislich negativ ist? 

Nein, wenn die Gruppe komplett geschlossen ist, aus personellen Gründen keine Notbetreuung angeboten werden kann und sich das Kinderhaus im eingeschränkten Regelbetrieb befindet, d.h. das Kinder auch nicht in einer anderen Gruppe untergebracht werden.

 

Wie lange muss mein Kind in Quarantäne, wenn es positiv auf Corona getestet wurde? 

Die vom Gesundheitsamt angeordnete Isolation dauert in der Regel zehn Tage. Sie kann nach sieben Tagen beendet werden, wenn das Kind keine Covid-19-typischen Symptome hat. Hierzu benötigen die Kinder einen negativen Test. Hierfür genügt ein Antigen-Schnelltest, durchgeführt durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person. Diesen erhalten sie z. B. in einer Apotheke oder einem Testzentrum. Die Isolation endet mit Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt. 

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20210531 Information Corona Schutzmaßnah
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